Die Idee

 

Ein riesiger Lottogewinn rückte vor 150 Jahren ein   landwirtschaftliches Anwesen in den Mittelpunkt des dörflichen Lebens. Denn mit dem unerwarteten Geldsegen bekam das Gehöft aus dem Jahr 1775 im Herzen Wellingholzhausens einen prachtvollen Anbau: das imposante ehemalige „Hotel Möller“. 

 

Und um die markante Parkvilla rankt sich in der Dorfhistorie manch illustre Geschichte. So logierte hier einst sogar in König. Später war das imposante Gebäude Herberge für kriegsgebeutelte Kinder und Heim für alte Menschen. Das alte Wirtschaftsgebäude stand zwar plötzlich sprichwörtlich im Schatten des „Hotels“, aber dennoch war das vielfältige Geschehen dort nicht denkbar ohne die angrenzende Remise. Wo sonst etwa hätte der König sein Ross anspannen sollen?

 

Das uralte Bauernhaus ist heute das älteste erhaltene Gebäude im Dorfkern und steht unter Denkmalschutz. Ein Förderkreis, der im Jahr 2008 ins Leben gerufen wurde, hat das zuletzt stark baufällige Haus aus seinem Dornröschenschlaf geweckt. Maßgebliche Initiatoren waren Heinrich Ahringhoff und Josef Stock. Seiner wechselvollen Geschichte folgend will das Haus fortan als „Fachwerk 1775“ (gesprochen: Siebzehn-Fünfundsiebzig) Raum bieten für vielfältige Begegnungen und damit ein neues Kapitel Wellingholzhausener Kulturgeschichte schreiben.

 

Nach seiner umfassenden Restaurierung in den Jahren 2008 bis 2010 soll das Haus Treffpunkt sein für Jung und Alt, Neuzugezogene und Alteingesessene, Gäste von nah und fern. Das „Fachwerk 1775“ will Menschen zusammenführen und dabei einen Austausch der Generationen anregen. Natur, Literatur, Events, Kunst und Musik sind Schwerpunktthemen, die auf kreative Weise umgesetzt werden. Starre Grenzen gibt es nicht.

 

Das „Fachwerk 1775“ lebt von dem, was an Ideen aus der Bevölkerung ins Haus getragen wird.

Der Förderkreis freut sich immer über neue Anregungen!

Wenden Sie sich gern an uns info@fachwerk1775.de